Meins

Meins (7)

Mittwoch, 29 November 2017 16:20

Welcome to the business world...

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Yes, I can! Ich habe es endlich gemacht - mich selbständig gemacht. Der erste Schritt war gar nicht so schwer, ein Gewerbe als Fotograf anzumelden. Termin bei der Stadt, ein kurzes Formular ausfüllen, 20 Euro Gebühr bezahlen und schon darf ich gewerblich fotografieren. Da der Beruf des Fotografen inzwischen zulassungsfrei ist - wie es im Neudeutschen so schön heißt - kann sich jeder, der glaubt das Können und Wissen sowie eine Kamera zu haben, als Fotograf arbeiten. Er muss dazu nur ein Gewerbe anmelden.

Doch ganz so einfach war es nicht. Das dämmerte mir aber erst, als ich darauf hingewiesen wurde, dass jetzt automatisch ich in der Handwerkskammer Mitglied werde. Natürlich gegen Mitgliedsbeitrag. Und die Berufsgenossenschaft käme auch noch auf mich zu und... Ja, das war tatsächlich erst der Anfang. Ok, also einen Beratungstermin bei der Handwerkskammer vereinbart - wenn man schon Mitglied werden muss, dann will man auch die Vorteile nutzen. Und es hat sich gelohnt: Der Berater für Start-ups - und dazu gehöre ich ja mit stolz geschwellter Brust - ging ans Eingemachte. 90 Minuten wurden rechtliche und vor allem auch versicherungstechnische Dinge durchgekaut. Heraus kam ich dann etwas blass und mit einer riesigen Checkliste - Befreiung von der Berufsgenossenschaft beantragen, Krankenkasse informieren, Beratungsgespräch mit der Rentenkasse, die Haftpflicht-Versicherung überprüfen lassen und vor allem: Eine Nutzungsänderung für das heimische Arbeitszimmer beantragen, da dort nicht mehr nur gewohnt wird, sondern auch gearbeitet. Das habe ich zwar früher auch schon, aber halt ohne Gewerbeschein. Aber alles will in Deutschland seine Richtigkeit haben.

Tja und damit begann die selbständige Arbeit - naja, vor allem die Arbeit, die nichts mit der Fotografie zu tun hat.

to be continued...

Mittwoch, 29 November 2017 15:37

Welcome to Route 66

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Sie steht für den amerikanischen Traum: 2500 Meilen führt die „Route 66“ quer durch die Vereinigten Staaten von Ost nach West. Die „Route 66“ gilt als Symbol für Freiheit, Ungebundenheit, Abenteuer und Aufbruchstimmung. Sie steht mit ihren Neonschildern und Motels nostalgisch-sentimental für die „gute alte Zeit“.

Entlang ihres Streckenverlaufs gibt es neonstrahlende Motels der 50er Jahre, Diner-Cafés, Restaurants und Tankstellen aus der Blütezeit der Straße. Sie führt durch einmalige Landschaften und faszinierende Nationalparks wie die Painted Dessert oder leitet den Reisenden entlang des Grand Canyon. Die „Route 66“ diente als Kulisse für unzählige Filme, darunter „Früchte des Zorns“, „Die Reifeprüfung“ mit Dustin Hoffman oder den Zeichentrickfilm „Cars“, der beispielhaft den Niedergang der Orte am Rand der „Route 66“ zeigt.

Denn seit 30 Jahren ist die „Route 66“ von der offiziellen Liste der amerikanischen Straßen gestrichen. Wo sie nicht durch die neue Autobahn überbaut wurde, ist zu einer teilweise schlaglochübersäten Nebenstraße verkommen. Die früher durch Reisende und Geschäftsleute belebten Städte vereinsamen, viele der Gebäude und Motels entlang der Strecke verfallen.

Drei Wochen lang hat der Würzburger Christian Weiß die berühmte Straße zwischen Missouri und Los Angeles erkundet. Entstanden sind Bilder, die die Straße aller Straßen, die „motherroad“ in ihrem neonstrahlenden Glanz der frühen Jahrzehnte zeigt, atemberaubende Landschaften, aber auch Bilder, die Niedergang und Verfall dokumentieren.

Die Ausstellung ist ab Mittwoch, 28. September, bis Samstag, 19. November 2016, zu den üblichen Öffnungszeiten der Würzburger Stadtbücherei zu sehen. Gruppen führt der Fotograf auch gerne durch die Ausstellung – Anfragen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mittwoch, 29 November 2017 15:34

Mode und Radios zur Wirtschaftswunderzeit!

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Sie waren der Mittelpunkt jedes Familienabends, sie brachten Nachrichten und Unterhaltung in die heimischen Wohnzimmer – die Röhrenradios der 50er und 60er Jahre. In einer großen Ausstellung präsentiert das Kunsthaus Michel in der Semmelstraße 42 in Würzburg derzeit diese analoge Radiogeschichte der Wirtschaftswunderzeit.

Am Samstag, 6. Mai, streift das Kunsthaus nicht nur durch die Radio-, sondern auch durch die Modegeschichte. Während um 19 Uhr die Modedesignerin und Trendforscherin Mara Michel über die modischen Revolutionen dieser Jahrzehnte berichtet, werden ab 19.30 Uhr in einem kleinen Live-Fotoshooting mit Modenschau Kerstin Schmeiser-Weiß und Christian Weiß einen kleinen Einblick in die faszinierende und spannende Mode dieser Zeit geben.

Christian Weiß und seine Frau Kerstin sammeln die Mode der Wirtschaftswunderzeit. Für den Fotografen liegt es nahe, diese im passenden Umfeld im Stil der 50er Jahre zu inszenieren. Live fotografiert Christian Weiß deshalb in der Kulisse der Röhrenradios Fashion-Shoots im Retro-Ambiente. Im Anschluss besteht Gelegenheit für die Besucher, sich in Kleidung der 50er/60er Jahre fotografieren zu lassen…

Donnerstag, 26 Oktober 2017 17:14

Sybille statt Vogue

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Was die Mao-Bibel für die 68-er Generation ist die Vogue auch heute noch für modebewusste Menschen – nicht nur ein must have, sondern die stilbildende Publikation schlecht hin. Monatlich mehrere hundert Seiten stark, zeigt sie jedem, wohin der aktuelle Trend geht. Für Fashion-Fotografen ist sie auch ein wichtiger Trendmesser, in welche Richtung sich die Modefotografie entwickelt.

Was für die westliche Welt die Vogue war uns ist, war in der ostdeutschen die Sybille. In den 50er Jahren war sie DIE Modezeitschrift der sozialistischen Einheitsrepublik. Auch wenn sie nur sechs Mal im Jahr erschien, war sie für die modebewusste Frau nicht weniger wichtig. Das Museum Opelvillen in Rüsselsheim zeigt nun erstmals eine Schau aus den Modefotografien der Sybille.

Über zweihundert Werke zeigen die Entwicklungsphasen der ostdeutschen Modefotografie, in die der dokumentarische Stil der sozial engagierten Fotografen einfloss, die die Wirklichkeit aus einer dem Menschen zugewandten Perspektive zeigen wollten. Man suchte neue Wege, dachte gesellschaftsbezogen und war zunächst der Utopie eines Neubeginns erlegen. Orte, wie der Industriestandort Bitterfeld, wurden nicht von der Redaktion vorgeben, sondern frei gewählt.

Ziel war es, die normale Frau bei der Arbeit, auf der Straße und im Alltag anzusprechen. Die Frau sollte klug und natürlich sein und nicht länger mondän und damenhaft. Dies unterschied sie von allen westlichen Modezeitschriften der Zeit. Auf der anderen Seite arbeiteten die Fotografen damals sehr modern: Alltagsszenen, die auf der Straße beobachtet werden konnten, übten auf sie einen großen Reiz aus. Als die Diskrepanz zwischen sozialistischem Ideal und gesellschaftlicher Wirklichkeit immer offener zu Tage trat, fanden vor allem die jüngeren Fotografen in ihrer Aussage kompromisslosere Bilder. Mode wurde zunehmend mit einer politischen Aussage verknüpft. Und trotz aller Zensur: Auch jene Fotografien, die mit Unkonventionellem experimentierten und provozierten, konnten in der Sibylle veröffentlicht werden.

Die Zeitschrift war damit in der DDR eine absolute Ausnahmeerscheinung. Trotz beschränkter Veröffentlichungsmöglichkeiten im autoritären ostdeutschen Regime gelang es, eine Modezeitschrift zum Forum künstlerisch ambitionierter Fotografie werden zu lassen, in dem eine freie Entfaltung und Selbstverwirklichung der Fotografen möglich war ohne der Zensur anheim zu fallen. Auch wenn gelegentlich moniert wurde, dass Models mehr lächeln sollten, wurden die Fotografen nicht in ihrer persönlichen Handschrift oder in ihrem unverwechselbaren Stil beschnitten.

Die Ausstellung ist noch bis 26. November in den Opelvillen in Rüsselsheim (www.opelvillen.de) zu sehen.

Kunst- und Kulturstiftung

Opelvillen Rüsselsheim

Öffnungszeiten:

Mi. 10-18 Uhr, Do. 10-21 Uhr

 Fr. bis So. 10-18 Uhr

Freitag, 13 Oktober 2017 17:20

Coole Autos, coole Fashion

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Noch sieht die alte Tankstelle, die aus den 50er Jahren stammt, auf dem Würzburger Landesgartenschaugelände eher abbruchreif aus. Doch am kommenden Sonntag wird sie eine kleine Zeitreise in die 50er und 60er Jahre zurück erleben. Dann nämlich, wenn der Oldtimerstammtisch Würzburg hier sechs Fahrzeuge präsentiert. Darunter befindet sich ein Ford A, aber natürlich auch ein Cadillac oder ein Buick und ein Volvo. Fahrzeuge, die jedem Oldtimer-Liebhaber das Herz höher schlagen lassen. Und für mich ist es die perfekte Möglichkeit, Fashion-Shootings mit Oldtimern zu organisieren: Drei Models werden originale Kleidung aus den Jahrzehnten tragen und ich darf die Autos als Kulisse für meine Pinup-Shootings nutzen - ein Traum, oder?

Mittwoch, 11 Oktober 2017 11:19

Danke Hef!

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Könnte im Playboy erscheinen - zwei Frauen knutschen im Oldtimer

Mit Hugh Hefner ist eine Legende nicht nur aus dem Zeitschriftenleben sondern auch aus der Fotografie gegangen. Schließlich gibt es kaum einen Fotografen, dessen Traum es nicht ist, eine Fotostrecke im Playboy zu veröffentlichen. Überhaupt hat Hefs Playboy das Image der gesamten erotischen Fotografie geändert und  teilweise sogar erst möglich gemacht.

Vor Erscheinen des Playboys war es undenkbar, dass erotische Aufnahmen öffentlich gehandelt werden oder dass ehrbare Fotografen derartige Bilder aufnehmen. Und jede anständige Frau ist bei dem Gedanken daran, nackt vor einer Kamera zu posieren vor Scham errötet. Dies hat sich in den vergangenen 65 Jahren auch dank des Playboys – der ja gerade als Antwort auf das puristische und scheinheilige Amerika gedacht war – geändert.

Heute schenkt Frau gerne ihrem Mann zu Weihnachten oder auch vor der Hochzeit ein paar verführerische Bilder von sich – sozusagen als Verheißung. Es ist kein Schimpfwort mehr, wenn man als sexy gilt. Und der Umgang mit dem eigenen Körper ist lockerer geworden – manchmal allerdings auch zu locker. Wie sagte Hef selbst: „Bibliothekarinnen, Anwälte und sogar deine eigene Sekretärin werden den ‚Playboy‘ als Werkzeug nutzen, sich selbst neu zu erfinden.“

 

Warum auch nicht? Eines meiner Models hat ihre Aktfotos ausgedruckt und in der Wohnung aufgehängt. Sie freut sich über die Ästhetik ihrer schwarzweißen Bilder und versteckt sie nicht. Diesen unbefangenen Umgang mit Aktaufnahmen hat unter anderem der Playboy ermöglicht, dessen Aufnahmen – bei aller Kritik – immer ästhetisch geblieben sind. Insofern – danke Hef!

Montag, 28 November 2016 15:41

Männer und Akt-Shooting? No way!

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Männer investieren heutzutage unheimlich viel Zeit und Geld. Das verwundert sicher niemanden. Was aber verwundert ist, dass sie das nicht wie früher in ihr Auto oder Motorrad investieren, sondern in ihren Body und ihr Aussehen. Da werden Stunden in der Muki-Bude verbracht, damit der Körper schön kräftig aussieht. Meist mit Erfolg. Der Besuch beim Friseur mit Wellness-Massage dauert oft ebenso lange und kosten nur ungleich weniger. Oft brauchen sie genauso lange im Bad, um sich für einen Abend auf der Piste fertig zu machen, wie Frauen. Sprich: Männer legen heute genauso viel Wert auf ihren Körper, wie Frauen.

Doch vor die Kamera trauen sie sich trotz des Body-Stylings nicht. Die meisten Männer zucken zurück, wenn man sie auf das Thema Shooting anspricht. Ich? Nein... Begründung? Meistens Fehlanzeige. Warum eigentlich?

Ein männlicher Körper kann genauso ästhetisch wie auch unästhetisch sein, wie ein weiblicher Körper auch. Also, was ist dabei? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht ändert sich das auch noch, so wie sich in den vergangenen Jahren das Verhältnis der Männer zu ihrem Körper geändert hat.

Sie haben Lust auf ein Shooting?

Besuchen Sie mein Portfolio und machen Sie sich einen ersten Eindruck von meinen Arbeiten. Wenn Ihnen meine Bilder gefallen, nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf. In einem unverbindlichen Gespräch finden wir eine kreative Lösung für Ihre Vorstellungen von Ihrem Shooting. Ich werde Ihr Shooting so gestalten, dass es für Sie unvergesslich wird. Ihr Christian Weiß

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